Case Keenum und die Bears setzen sich 27-7 gegen die Eagles ab
Chicago nutzte drei Turnover von Philadelphia zur Spielkontrolle, dann fand Case Keenum Kalif Raymond für den entscheidenden Touchdown im dritten Viertel.
3 Min. Lesezeit
Ende
Spielkarte: Philadelphia Eagles 7, Chicago Bears 27, mit dem Topspieler jedes Teams
Chicago entschied das Spiel im dritten Viertel – erst mit Cairo Santos’ 48-Yard-Field-Goal, dann mit Case Keenums 41-Yard-Touchdownpass auf Kalif Raymond. Diese Antwort über fünf Spielzüge und 71 Yards machte aus einem 13-7 eine 20-7-Führung der Bears bei noch 5:47 Minuten im Viertel, und Chicago brachte am Montag, 28. September, einen 27-7-Sieg gegen die Philadelphia Eagles nach Hause.
Die entscheidende Phase kam so abrupt, weil Philadelphia nach der Pause nichts mehr aufbauen konnte. Die ersten beiden Ballbesitze im dritten Viertel endeten mit einem Punt nach drei Spielzügen und einem weiteren nach vier, während die Bears nur 2:49 Minuten brauchten, um ihren zweiten Drive der Halbzeit in Raymonds Touchdown zu verwandeln. Chicagos Defense verschaffte der eigenen Offense immer wieder gut handhabbare Spielsituationen, und Keenum nutzte die wichtigste davon.
Chicago legt früh vor
Die Bears eröffneten mit genau der Art Drive, die den Ton für den Abend setzte: 11 Spielzüge, 66 Yards und 6:05 Minuten von der Uhr. Keenum schloss ihn mit einem 8-Yard-Touchdownpass ab, brachte Chicago bei 8:47 im ersten Viertel mit 7-0 in Führung und zwang Philadelphia in ein Spiel, in dem die Eagles nie vorne lagen.
Philadelphias erste große Chance zur Antwort verpuffte, nachdem das Team früh im zweiten Viertel von der eigenen 3 aus in 14 Spielzügen 95 Yards zurückgelegt hatte. Dillon Thieneman beendete den Marsch mit einer Interception und einem Touchback. Die Interception war hier mehr als ein Ballgewinn: Sie stoppte einen Drive, der die Eagles tief in Chicagos Hälfte gebracht hatte, und sicherte die Führung der Bears.
Chicago brauchte danach 11 Spielzüge und 4:22 Minuten für 69 Yards bis zu Santos’ 29-Yard-Field-Goal. Die Bears brachten ihre Drives nicht immer in die Endzone – ihr Ballbesitz nach einem Fumble von Philadelphia begann an der gegnerischen 15 und endete mit einem Turnover on Downs –, aber sie zwangen die Eagles immer wieder, lange Serien zu verteidigen. Chicago kam auf 68 Spielzüge, Philadelphia auf 45 – ein Vorteil im Ballbesitz, der mit zunehmender Spieldauer immer wichtiger wurde.
Kurzes Aufbäumen der Eagles, dann der Bruch
Kurz vor der Pause hatte Philadelphia dann doch seinen Moment. Ein 30-Yard-Pass von Jalen Hurts auf DeVonta Smith brachte den Ball an die 19 von Chicago, und Hurts vollendete den letzten Drive mit Ablauf des zweiten Viertels mit einem 1-Yard-Lauf-Touchdown zum 10-7.
Die Siegwahrscheinlichkeit zeigt, wie wacklig diese letzten Sekunden waren. Chicagos Siegchance fiel auf bis zu 29,9 %, Philadelphia erreichte 0:19 vor Ende des zweiten Viertels 70,1 %. Doch die Bears gingen mit einer Führung in die zweite Hälfte und stellten mit Santos’ 48-Yard-Kick sofort wieder Abstand her.
Ab diesem Punkt passte auch das Effizienzprofil zum Spielstand. EPA, Expected Points Added pro Spielzug, schätzt, wie stark ein Spielzug die zu erwartenden Punkte eines Teams verändert; Chicago kam auf 0,09 EPA pro Spielzug, Philadelphia auf -0,38. Getragen wurde dieser Vorteil vom Passspiel der Bears mit 0,21 EPA pro Spielzug, verglichen mit -0,36 für Philadelphias Passangriff.
Keenum behält die Kontrolle, sauberer Abschluss
Keenum brachte 24 von 34 Pässen für 247 Yards, zwei Touchdowns und keine Interception an und hielt Chicago immer wieder im Rhythmus, ehe er Raymond tief bediente. Raymond beendete das Spiel mit sechs Catches für 90 Yards und dem Touchdown, der das Spiel aufbrach. D’Andre Swift steuerte 84 Yards bei 20 Läufen bei und gab den Bears ein verlässliches Laufspiel, auch wenn ihr Rushing-EPA pro Spielzug bei -0,04 lag.
Auch die Erfolgsquote – der Anteil der Spielzüge mit positivem EPA – spiegelte Chicagos verlässlicheren Abend wider. Die Bears waren bei 51 % ihrer Spielzüge erfolgreich, Philadelphia bei 47 %, und Chicago leistete sich keinen einzigen Turnover. Philadelphia beging drei Turnover, und seine letzten beiden Ballbesitze endeten mit einer Interception und einem Turnover on Downs.
Wie es weitergeht
Den letzten Touchdown erzielte Keenum selbst, mit einem 1-Yard-Lauf am Ende eines Drives über 16 Spielzüge, 58 Yards und 8:04 Minuten zum 27-7 bei noch 7:19 Minuten Restzeit. Hurts kam auf 16 von 25 für 153 Yards und eine Interception, Saquon Barkley auf 82 Yards bei 15 Läufen, Smith fing sechs Pässe für 65 Yards. Eagles und Bears stehen beide bei 2-1; Philadelphia empfängt am Sonntag, 4. Oktober, die Los Angeles Rams, Chicago am selben Tag die New York Jets.
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In dieser Meldung
Dillon Thieneman
S30 Tackles0 Sacks1 INTSaison 2026–27 · 4 Spiele
Saquon Barkley
RB45.5 Lauf-Yards pro Spiel0 Lauf-TD1.0 Catches pro SpielSaison 2026–27 · 4 Spiele
Kalif Raymond
WR5.3 Catches pro Spiel55.0 Receiving-Yards pro Spiel1 Receiving-TDSaison 2026–27 · 4 Spiele
DeVonta Smith
WR6.3 Catches pro Spiel78.3 Receiving-Yards pro Spiel1 Receiving-TDSaison 2026–27 · 3 Spiele
Philadelphia Eagles2–2 Saison 2026–27Nächstes Spiel: bei JAX, So., 11. Okt. · 9:30
Chicago Bears3–1 Saison 2026–27Nächstes Spiel: bei GB, So., 11. Okt. · 13:00
Mit Hilfe von KI aus Daten von Keel Stats geschrieben und vor der Veröffentlichung von der Redaktion geprüft.
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