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NBASaisonvorschau

Anthony Davis kommt zu den Wizards, doch der Aufstieg beginnt ganz unten

Washington spielte 17-65, verlor CJ McCollum und holte Davis und Deandre Ayton. Unser Modell sieht die Wizards trotzdem auf dem letzten Platz, bei etwa 23 Siegen: besser, aber noch nicht gut.

4 Min. Lesezeit

Die Washington Wizards haben im Sommer Namen geholt, auf die sich Gegner wirklich vorbereiten müssen. Anthony Davis kommt von den Dallas Mavericks, Deandre Ayton von den Los Angeles Lakers, und Trae Young, der in der letzten Saison nur 15 Spiele bestritt, ist weiter da, um die Offensive zu lenken. Neben Alexandre Sarr ist das echtes Talent. Die Frage für 2026-27: Können ein paar bewährte Spieler den Rest des Kaders mitziehen, oder machen sie das Verlieren nur weniger hässlich?

Denn die letzte Saison war hässlich. Washington spielte 17-65, wurde 15. und Letzter im Osten und kassierte pro 100 Ballbesitze 11,5 Punkte mehr, als es erzielte, eine Lücke, die kein einzelner Trade schließt. Es kann nur nach oben gehen, doch der Großteil der Minuten der letzten Saison kommt mit den neuen Namen zurück.

Was sich geändert hat

Der eine Abgang, der wirklich wehtut, ist CJ McCollum. Er spielte nur 35 Partien für Washington, bevor er zu den Atlanta Hawks wechselte, gab den Wizards aber 30,9 Minuten pro Abend und ein Rating von 3,22, weit über dem Durchschnitt und weit über allem anderen in diesem Kader. Unser Impact-Rating zählt die Punkte pro 100 Ballbesitze, die ein Spieler gegenüber einem durchschnittlichen hinzufügt.

Die übrigen Abgänge wiegen weniger. Julian Reese, jetzt bei den New Orleans Pelicans, und Leaky Black, jetzt bei den Sacramento Kings, lagen beide unter dem Durchschnitt (-1,82 und -1,22). Kadary Richmond, jetzt bei den Cleveland Cavaliers, und Alondes Williams spielten nur eine Handvoll Partien.

Davis ist der große Neuzugang. Er spielte für Dallas nur 20 Partien, aber die hatten es in sich: 20,4 Punkte und 11,1 Rebounds in 31,3 Minuten, mit einem Rating von 1,16, dem besten in diesem Kern. Ayton ist das stabilere Teil, 72 Spiele mit 12,5 Punkten und 8 Rebounds in 27,2 Minuten, nahe am Durchschnitt (-0,28). Tre Mann von den Charlotte Hornets ist der Sorgenfall: 5,5 Punkte in 12,6 Minuten und -3,95. Chris Livingston und Trevor Keels spielten kaum.

Sarr, Davis und ein Aufbauspieler

Sarr bleibt der Spieler, um den alles gebaut ist. Er kam in 48 Spielen auf 16,3 Punkte, 7,4 Rebounds und 2,7 Assists in 27,2 Minuten und lag über dem Durchschnitt (0,6), in einem Team, in dem das kaum jemand schaffte. Mit Davis neben ihm und Ayton dahinter sollte der Frontcourt nicht mehr das Problem sein. Der Haken: Sarr wird im Verletzungsbericht als fraglich geführt.

Young ist die andere Hälfte des Plans. In seinen 15 Spielen kam er auf 17,9 Punkte und 8 Assists in 25,5 Minuten, mit einem Rating von 0,78. Genau dieses Spielmachen fehlt dem Kader: Niemand sonst im Kern kam über die 4,6 Assists von Carlton Carrington hinaus. Er braucht viel mehr als 15 Spiele, aber eine volle Saison, in der Young Davis und Sarr bedient, ist auf dem Papier die beste Version dieses Teams.

Das stille Plus

Der nützlichste Rückkehrer, den man vielleicht übersehen hat, ist Justin Champagnie. Er spielte 68 Partien mit 20,3 Minuten, kam auf 8,8 Punkte und 5,6 Rebounds und lag über dem Durchschnitt (0,47), einer der wenigen Wizards, denen das gelang. In einem Kader mit so wenigen positiven Spielern sollte er mehr spielen.

Jamir Watkins war ein weiteres kleines Plus, 7,5 Punkte und 4 Rebounds in 21 Minuten mit 0,22, doch er fällt aus, ebenso wie Tristan Vukcevic. Das dünnt die Rotation aus, bevor sie überhaupt steht. Drei Rookies, AJ Dybantsa, Steve Settle III und Felix Okpara, und Reece Beekman, zurück nach einer Saison Pause (2,7 Punkte in 2024-25), füllen die Tiefe.

Das Problem auf den Flügeln

Darum ist unser Modell nicht beeindruckt. Carlton Carrington spielte alle 82 Partien mit 27,7 Minuten, 10,7 Punkten und 4,6 Assists und lag bei -4,84, dem schwächsten Wert in diesem Kern. Will Riley folgte knapp dahinter mit -4,19 in 22,1 Minuten und 10,3 Punkten. Das sind Zahlen, die Spiele kosten, und beide standen viel auf dem Feld.

Auch der Rest der Flügelspieler lag unter dem Durchschnitt. Khris Middleton kam auf -2,29 in 22,8 Minuten, Tre Johnson erzielte 12,2 Punkte bei -1,85 und Bilal Coulibaly 11,7 bei -1. KyShawn George kam der schwarzen Null am nächsten, mit 14,8 Punkten, 5,1 Rebounds und 4,5 Assists in 29 Minuten und -0,69.

Die hoffnungsvolle Lesart: Solche Zahlen können sich bessern, wenn bessere Spieler um sie herum kommen. Doch mit 73% der Minuten der letzten Saison an Bord heben die Neuen die Decke, und die Minuten, die diese Flügelspieler behalten, bestimmen den Boden.

Unterm Strich

Unser Kadermodell sieht Washington auf Platz 30 von 30 und rechnet mit etwa 23 Siegen. Das ist ein echter Schritt nach vorn gegenüber 17, lässt die Wizards aber weiter ganz unten, auf dem Papier mit 7,8 Punkten pro 100 Ballbesitze im Minus. Bleiben Davis und Young auf dem Feld, ist Sarr gesund und nähern sich ein paar Flügelspieler dem Durchschnitt, können die Wizards es übertreffen. Spielen Davis und Young wieder nur 20 und 15 Partien, eher nicht.

Los geht es zu Hause am Mittwoch, 21. Oktober, um 7:00 PM ET, gegen die Milwaukee Bucks.

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Mit Hilfe von KI aus Daten von Keel Stats geschrieben und vor der Veröffentlichung von der Redaktion geprüft.

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