Die Bulls geben Josh Giddey ein neues Team und Norman Powells Punkte
Chicago gewann 31 Spiele, ließ Nikola Vucevic und Coby White ziehen und behält 55% seiner Minuten. Unser Modell sieht etwa 30 Siege: ein Neustart, kein Sprung.
3 Min. Lesezeit

Die Chicago Bulls haben im Sommer fast alles umgebaut, nur nicht den Spieler in der Mitte. Josh Giddey bleibt der Chef. Um ihn herum sind Nikola Vucevic, Coby White und Ayo Dosunmu weg, dafür kommen Norman Powell und Nicolas Claxton. Die Frage für 2026-27 ist einfach: Ist dieser Kader besser als der, der 31-51 spielte, oder nur anders?
Die letzte Saison war eine, nach der niemand entlassen wird und niemand träumt. Chicago wurde 12. im Osten, nicht einmal im Play-in, und kassierte pro 100 Ballbesitze fünf Punkte mehr, als es erzielte. Ein schwaches Team, kein hoffnungsloses, und die Verantwortlichen fanden es nicht wert, es zusammenzuhalten.
Was gegangen ist
Die Abgänge erklären, warum unser Modell vorsichtig ist. Vucevic, jetzt wieder bei den Orlando Magic, spielte 48 Partien mit 30,9 Minuten und lag über dem Durchschnitt (0,7). White war noch besser, bevor er zu den Charlotte Hornets ging, 1,21 in 29 Spielen, und Dosunmu, jetzt bei den Minnesota Timberwolves, gab Chicago in 45 Spielen solide 26,2 Minuten pro Abend (0,4). Das waren drei positive Spieler, und zusammen nahmen sie einen großen Teil der Minuten der letzten Saison mit.
Anfernee Simons, jetzt bei den Philadelphia 76ers, und Jaden Ivey kamen und gingen nach einer Handvoll Spielen. Zusammengerechnet kehren nur 55% der Minuten der letzten Saison zurück. Das ist ein echter Umbau, keine Korrektur, und umgebaute Teams brauchen meist Zeit, bis die Teile zusammenpassen.
Jetzt ist es Giddeys Team
Giddey kam in 54 Spielen auf 17 Punkte, 8,3 Rebounds und 9,1 Assists, und unser Impact-Rating sah ihn mit 1,04 klar über dem Durchschnitt. Ohne White läuft noch mehr Offensive über ihn. Tre Jones ist die verlässliche zweite Option: 14,1 Punkte und 5,4 Assists, dazu ein noch besseres Rating von 1,42.
Powell ist der Grund für Optimismus. Er erzielte für Miami 21,7 Punkte pro Spiel in 29,6 Minuten, mehr als jeder aus diesem Kader in der letzten Saison, und sein Rating (0,8) zeigt, dass die Punkte seinem Team halfen und nicht nur den Boxscore füllten. Ein Scorer, der vollendet, was Giddey vorbereitet, ist genau das, was der alten Version dieses Teams fehlte, und die Passung ist leicht vorstellbar: Giddeys 9,1 Assists pro Abend brauchen jemanden, der sie verwandelt.
Der Lichtblick auf der Bank
Die beste Zahl im Kader gehört einem Ersatzspieler. Jalen Smith stand nur 20,6 Minuten pro Spiel auf dem Feld, aber sein Rating von 2,89 war das höchste in diesem Kern, mit 10,2 Punkten und 6,7 Rebounds. Wie viel mehr Minuten er verkraftet, ist eine der spannendsten Fragen in Chicago.
Das zählt mehr als sonst, denn Vucevics Minuten auf der Center-Position müssen irgendwohin. Kandidaten sind Smith, Claxton und, sobald er fit ist, Zach Collins, der im Verletzungsbericht als fraglich geführt wird. Wenn Smith die Antwort ist, werden die Bulls auf dem Papier besser, sobald die Rotation steht.
Die Sorgen
Die übrigen Neuzugänge kommen mit Warnsignalen. Claxton lieferte in Brooklyn 11,7 Punkte, 6,9 Rebounds und 3,7 Assists, lag mit -1,33 aber unter dem Durchschnitt, und Buddy Hields 7,6 Punkte in 16,1 Minuten für Golden State kamen mit -0,86. Orlando Robinson und Drew Peterson spielten kaum.
Auch zwei bleibende Rotationsspieler zogen die Werte nach unten: Isaac Okoro (-2,06 in 26,9 Minuten) und Patrick Williams (-4,23 in 20,5). Beide bekamen echte Minuten, beide lagen deutlich unter dem Durchschnitt, und wie weit die Neuen sie aus der Rotation drängen, kann so viel ausmachen wie die Leistung der Neuen selbst.
Und dann ist da Matas Buzelis, der Spieler, der die Rechnung am ehesten verändern kann. Er war mit 77 Spielen der beständigste Bull und mit 16,3 Punkten und 5,8 Rebounds in 29,2 Minuten der zweitbeste Scorer, doch sein Rating lag genau im Durchschnitt (-0,14). Wenn Powell einen Teil der Punkte übernimmt, sollte seine Rolle klarer werden, und er ist der Einzige in diesem Kader, der die Zahlen der letzten Saison aus eigener Kraft übertreffen könnte.
Drei Rookies, Caleb Wilson, Dailyn Swain und Tobe Awaka, und Brandon Boston Jr., zurück nach einer Saison Pause (10,7 Punkte in 2024-25), füllen die Rotation.
Unterm Strich
Unser Kadermodell sieht Chicago auf Platz 27 von 30 und rechnet mit etwa 30 Siegen, nahe am letzten Ergebnis. Das ist ein Urteil auf dem Papier, gebaut aus der letzten Saison. Wachsen Smiths Minuten und tragen Powells Punkte, können die Bulls es übertreffen. Spielen Claxton und Hield wie ihre Zahlen, eher nicht.
Den ersten Eindruck gibt es am Mittwoch, 21. Oktober, um 7:30 PM ET, in Toronto gegen die Raptors.
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In dieser Meldung
Brandon Boston Jr.G10.7 PTS3.2 REB2.2 ASTSaison 2024–25 · 42 Spiele
Orlando RobinsonC1.8 PTS1.0 REB0.8 ASTSaison 2025–26 · 4 Spiele
Patrick WilliamsF7.0 PTS3.0 REB1.5 ASTSaison 2025–26 · 72 Spiele
- Nicolas Claxton
F-C11.7 PTS6.9 REB3.7 ASTSaison 2025–26 · 69 Spiele
Chicago Bulls31–51 Saison 2025–26Nächstes Spiel: bei TOR, Mi., 21. Okt. · 19:30
Mit Hilfe von KI aus Daten von Keel Stats geschrieben und vor der Veröffentlichung von der Redaktion geprüft.
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